Story

Laura und Jon, ein modernes Märchen in New York?
Welche Hindernisse werden sich den beiden in die Wege stellen? Ich hoffe ihr begleitet mich auf einer spannenden Reise und teilt mir eure Gedanken mit.

Mittwoch, 28. November 2012

Kapitel 13



Laura hatte die Augen geschlossen und genoss das heiße Wasser, das auf sie hinunterprasselte. Die wenigen Minuten die es gedauert hatte von der Küche in das Badezimmer und dann unter die Dusche zu gehen hatten gereicht um ihr Hirn zumindest wieder „einzuschalten“. Wenn sie es auch momentan noch nicht schaffte einen klaren Gedanken zu fassen.

Trotz geschlossener Augen konnte sie spüren dass Jon mittlerweile ganz nah – und nackt – neben ihr stand.

Oh mein Gott, du stehst mit einem NACKTEN und heißer als die Hölle aussehenden Jon Bon Jovi unter der Dusche. Irgendwas musst du in letzter Zeit wohl richtig gemacht haben.

Die Augen noch immer geschlossen konnte sie hören wie er ein Duschgel öffnete. Sekunden später spürte sie seine Hände auf ihrem Körper. Er begann bei den Schultern und ihren Armen und rieb sie sanft mit dem duftenden Gel ein.

Beautiful“, flüsterte er als seine Hände langsam bei ihren Brüsten ankamen und er diesen mehr Zeit widmete als zum bloßen Waschen notwendig gewesen wäre. Seine Fingerspitzen umkreisten sanft ihre Nippel und diese reagierten sofort auf seine Berührungen.

Im selben Moment spürte sie seine heiße Zunge an ihrem Hals und an ihrem Ohr. „You like that, don`t you?“, seine Stimme nicht viel mehr als ein Hauch. Ihr entfuhr ein leises Stöhnen und sie nickte. „Open your eyes, baby. I want you to look at me when I make you feel good“, befahl er.

Wie konnte sie dieser Bitte wiederstehen? Es war unmöglich. Sie öffnete ihre Augen und blickte direkt in sein Gesicht, das nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt war. Seine Augen, so schien es, waren vor Erregung noch eine Spur dunkler. Er öffnete seinen Mund und fuhr sich mit der Zunge über seine Lippen.

Bevor sie noch darüber nachdenken konnte  wie perfekt und mit sich selbst zufrieden er aussah, küsste er sie wieder und seine Zunge drang wild und fordern in ihren Mund ein. Ihre Hände in seinen Haaren zog sie ihn noch näher an sich heran und küsste ihn ebenso leidenschaftlich zurück.

Jons Hände kreisten wieder um ihre Brustwarzen. Während eine Hand ihren Busen knetete strich die andere Hand über ihren Bauch in Richtung Oberschenkel. An der Innenseite ihres Beines entlangfahrend drückte er ihre Beine leicht auseinander und berührte zuerst ihren Venushügel und dann ihr Clit.

Mit kreisenden Bewegungen massierte er ihren Kitzler sanft. Laura stöhnte abermals auf und gleich darauf trafen sich ihre Blicke. Die Lust die sich in seinen Augen wiederspielgelte brachte Laura fast um den Verstand.

Seine Finger spielten weiter geschickt mit ihr und Laura war kurz davor zu explodieren. Umso enttäuschter war sie als plötzlich seine Finger ihre Clit verließen. „Don`t stop“, keuchte sie. „Eager are we?“, meinte er und Laura konnte an seinem Blick erkennen, dass er es wahnsinnig genoss sie so zu quälen.

Als nächstes spürte sie seinen Finger an ihrer Pussy. Er umkreiste ihren Eingang und glitt dann ohne Widerstand mit einem Finger in sie. „Jesus, baby you are so fucking wet.“ Ein zweiter Finger folgte während er mit seinem Daumen wieder ihre Clit umkreiste.

All seine Berührungen, der Mann wusste was er tat. Lauras Atem wurde immer heftiger und sie wusste, dass es jede Sekunde um sie geschehen sein würde. Sie hatte Mühe sich noch auf den Beinen zu halten.

“Oh god, Jon!” “Yeah baby, let it go! I know you´re almost there.” Als ob sie auf seine Worte gewartet hätte, kam sie mit einer noch nie dagewesenen Heftigkeit. Seine Finger in ihr bewegten sich langsam als sie wie von einer Welle überrollt wurde.

Sie öffnete ihre Augen wieder und musste sich mit einer Hand an der Wand abstützen. Ihre Beine konnten sie momentan nicht mehr verlässlich tragen. Jon bemerkte dies und hielt sie fest. Seinen Körper ganz nah an ihren gepresst konnte sie spüren wie sich seine harte Erregung an ihren Bauch drückte.

Sie wollte ihn spüren, ihn anfassen, ihn genauso in wunderbare Höhen bringen wie er dies zuvor mit ihr gemacht hatte. Während er sie wieder küsste umfasste sie mit einer Hand seinen Schaft und fuhr langsam auf und ab. Jon stöhnte auf und ließ seinen Kopf zurückfallen.

„Baby, ….. stop, ahh. I need to be inside you!”, keuchte er schwer atmend. Sie hielt inne, Jon drehte das Wasser ab, nahm sie bei der Hand und zog sie aus der Dusche. Von einem Regal nahm er ein Handtuch und trocknete sie beide notdürftig ab.

In einer Lade fand er ein Kondom und stülpte es sich schnell über. Wieder schnappte er sich ihre Hand und sie gingen ins Schlafzimmer. Am Bett angekommen drückte er sie auf die Matratze und bedeckte ihren Körper mit feuchten Küssen.

„God, …… Jon, I …“ „What baby? Tell me what you want. I need to hear you say it.”
“I …. I want you Jon.” Ihre Blicke trafen sich und mit einer sanften Bewegung glitt er in sie. Laura stöhnte auf. Ihn so zu spüren war kaum auszuhalten, sie hatte das Gefühl noch nie so erregt und erfüllt gewesen zu sein.

„Christ, you`re so fucking tight. Makes me feel so good.” Jon bewegte sich immer schneller werdend in ihr. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und sie glaubte alleine durch seinen perfekten Anblick sofort noch einmal kommen zu können.

Seine Hand knetete ihren Busen um dann tiefer zu wandern und erneut ihren Kitzler zu umkreisen. Laura konnte es fast nicht mehr aushalten. Seine Hände, seine Zunge und nicht zu vergessen sein Schwanz, der sich immer wilder in sie drängte, waren mehr an Stimulation als sie je erfahren hatte. Sie spürte, dass ein nächster noch heftiger Höhepunkt in Greifweite lag.

Jons Atmung kam mittlerweile in Stößen, sie wusste dass auch er nur mehr Sekunden davon entfernt war zu kommen. „Look at me, baby. I need you to look at me when you come for me.“ Seine Worte waren zu viel. Laura sah ihm in die Augen und hatte den Orgasmus ihres Lebens. Ihr ganzer Körper zitterte und es fühlte sich an als ob diese Welle nicht mehr enden wollte.

Sie hatte kein Gefühl mehr für Raum und Zeit. Erst Jons eigener Höhepunkt begleitet von einem „Fuck, I …. Laura“, holte sie langsam wieder von nie dagewesenen Höhen. Sein perfektes Gesicht in Ekstase, nie würde sie diesen Anblick vergessen.

Sie spürte seinen Körper auf ihrem. Genoss sein Gewicht und seine Nähe. Erneut suchte er ihren Blick bevor er ihr Gesicht zärtlich mit Küssen bedeckte.

„Wow, that was …..“fand Laura als Erste wieder Worte.  „Beyond fantastic“, vervollständigte Jon ihren Satz.

In vollkommener Stille genossen beide die zwischen ihnen entstandene Intimität. Es gab keine Worte, die notwendig waren.

Sonntag, 25. November 2012

Kapitel 12



-12-
Gute 20 Minuten später hatten sie Lauras Tasche in der Schule geholt und waren in Jons Zweitapartment angekommen. Jon hatte Recht behalten, das Gebäude war wirklich nur wenige Minuten vom Park entfernt. Wenn die Wohnung in einem der oberen Stockwerke war müsste man sogar den Park sehen können.

Sie grüßten den Portier und gingen gleich weiter zum Lift. Mit einem dezenten „Bing“ schloss sich die Tür. Schweigend standen sie sich nun gegenüber. Laura wagte es nicht Jon anzusehen. Sie wusste, dass sein Anblick sie nur noch nervöser machen würde.

Was um Himmels willen machst du da eigentlich? Bleib ruhig und mach dich so schnell wie möglich aus dem Staub.

 „I haven`t been here for a while. Since I live in the city there is no need for this place, anyway”,  erklärte Jon als er die Tür zu seinem Apartment öffnete. “Then why don`t you sell it?”  “Well, real estate prices are at a low level and anyway, I always liked that apartment. I guess that’s why I wanna keep it.”

“Ok, this is obviously the kitchen with the living room over there. There are two bedrooms and a small office over there and well that`s it. Since I mostly stayed here alone it was big enough for me”, verschaffte Jon ihr schnell einen Überblick über sein Apartment. 

Laura sah sich um. Das Apartment war modern und sehr geschmackvoll eingerichtet. Es hatte große Fenster und war hell. Die Küche war offen und hatte in der Mitte eine Kochinsel.  Vom Wohnzimmer aus konnte man tatsächlich den Park sehen. Eine kleine Terrasse machte die Wohnung in Lauras Augen perfekt.

„The view is great and I like the large windows. I can understand why you wouldn`t sell it.” “Yeah, I have a tendency to keep things I like”, meinte er, hob eine Augenbraue und lächelte sie an.

Laura wusste wieder einmal nicht was sie darauf erwidern sollte und nickte daher nur. Jon beobachtete sie und schien es zu genießen, dass er sie mit seinen neckischen Aussagen nervös machen konnte.

„You thirsty? I really hope there is at least a bottle of water in the fridge.“ “Water would be great, thank you.”

Keine Minute später war Jon mit zwei kleinen Wasserflaschen zurück und hielt Laura eine hin. Sie nahm die angenehm kühle Flasche und zuckte fast unmerklich zurück als sie dabei seinen Arm für den Bruchteil einer Sekunde berührte.

She`s fucking nervous around me.

Laura öffnete die Flasche und blickte Jon verstohlen an. Er lehnte an der Kücheninsel, hatte seinen Kopf ein wenig zurückgebeugt und nahm einen Schluck aus seiner Flasche. Die Kappe hatte er abgenommen und seine Haare standen verschwitzt und strubbelig in alle Richtungen. Jeder andere Mann würde vermutlich in diesem Aufzug alles andere als sexy wirken. Jon aber schaute einfach nur heiß aus.

Konzentriere dich Laura, wenn du ihn noch länger so anschaust merkt er noch dass du ihn in Gedanken gerade ausziehst.

Laura zwang sich wegzusehen aber Jons Grinsen, als sich ihre Blicke wieder trafen,  machte schnell klar, dass ihm ihr Blick nicht entgangen war. Langsam, als ob er sie nicht verschrecken wollte, kam er auf sie zu, nahm ihr die Kappe vom Kopf und meinte leise „We don`t need this when I`m going to kiss you, Laura!“

Laura hielt die Luft an und war vollkommen von seiner plötzlichen Nähe überwältigt. Sie spürte seinen Atmen auf ihrer Haut und wusste, dass jeglicher Versuch einen klaren Gedanken zu fassen scheitern würde.

Jons Gesicht war nur Zentimeter von ihrem entfernt. „Breath baby, it`s just me“, seine Worte waren nur mehr ein leises Flüstern bevor sie seine Lippen auf ihren spürte.

Der Kuss dauerte nur Sekunden bevor sich seine Lippen lösten und er ihr wieder in die Augen blickte. „You ok?“, schaute er sie ein wenig besorgt an. Laura schüttelte langsam den Kopf und Jon blickte sie verwirrt an.

„You stopped“, fand sie nun endlich wieder Worte. „Damn woman, I have no intention of stopping now”, erwiderte Jon sichtlich erleichtert bevor er ihr Gesicht in seine Hände nahm und sie erneut küsste.

Wieder fühlte sich sein Kuss zuerst federleicht an wurde dieses Mal aber rasch etwas fordernder. Laura genoss jede Sekunde und als sie seine Zunge an ihren Lippen spürte öffnete sie ihren Mund. Ihre Zungen berührten sich sanft und begannen dann einen langsamen Tanz miteinander.

Jons Hände wanderten über ihren Rücken, die Hüften zu ihrem Po und zogen sie noch ein klein wenig näher an ihn heran. Durch die enge Laufhose konnte er jeden Muskel und jede Rundung spüren. Laura konnte ihre Erregung nicht mehr verbergen und stöhnte leise auf.

Auch Laura ließ ihre Hände nun über seinen Körper wandern. Jegliche Schüchternheit vollkommen vergessen strich sie über seine Brust und seinen Bauch um dann sein T-Shirt hochzuschieben. Sie sehnte sich danach seine Haut zu spüren.

Jon genoss ihre Berührungen sichtlich und half ihr sein Shirt auszuziehen. „Equal rights to all of us“, meinte er mit heiserer Stimme als er ihr ebenfalls das Shirt über den Kopf schob. Jons Hände fanden schnell den Weg über ihren Bauch zu ihren Brüsten.

Durch ihren BH spürte Jon ihre bereits harten Nippel und konnten nun nicht mehr wiederstehen. Mit einer schnellen Bewegung zog er ihr auch den Sport-BH über den Kopf und konnte sie nun endlich ohne störende Klamotten berühren.

Laura atmete mittlerweile immer heftiger. Sie hatte das Gefühl noch nie in ihrem Leben so erregt gewesen zu sein. Sie wollte ihn! Und so nah wie er an sie gepresst war konnte sie an seiner Erregung deutlich spüren, dass es ihm genau so ging.

„Jesus, woman if we keep that up I`m gonna have to fuck you on that kitchen island.” “Nothing wrong with that”. “Baby, I don`t want this to be over in a minute. Come take a shower with me before I`ll get you all sweaty again.”

“I`d like that!”, konnte Laura gerade noch antworten bevor sie seinen Mund wieder auf ihrem spürte.

Donnerstag, 22. November 2012

Kapitel 11



Der Donnertagmorgen war bei den Bongiovis relativ ruhig verlaufen. Vor den Kindern blieb Dorothea betont freundlich, trotzdem sprach sie mit Jon nur das absolut Notwendigste. Jon hatte mittlerweile aufgegeben sich weiter bei seiner Frau zu entschuldigen. Er hatte schließlich kein Kapitalverbrechen begangen und ihre ständigen Vorwürfe trieben ihn in den Wahnsinn.

Er stellte seine Kaffeetasse in den Geschirrspüler und war einfach nur froh endlich zu den Proben gehen zu können. Klar, er liebte seine Familie und er wusste, dass er seine Frau oft genug alleine ließ aber es war bei Gott nicht so, dass er sich um nichts kümmerte. Wenn er nicht gerade auf Tour war versuchte er so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern und seiner Frau zu verbringen.

Dorothea saß mit der Zeitung und einer Tasse Kaffee an der Kücheninsel. Sie blickte auf als Jon sich von ihr verabschiedete. „Ok, I`m on my way, rehearsals start at nine and afterwards I have stuff to do. It`s gonna be late, bye!”

Jon wartete auf eine Reaktion, doch diese blieb aus.

***
Laura warf einen letzten Blick in den Spiegel und befand, dass ihr das neue Laufoutfit wirklich gut stand. Sie band sich ihre langen Haare schnell noch zu einem Pferdeschwanz, setzte eine Kappe auf, sperrte ihren Spind in der Umkleide zu und machte sich auf den Weg zum Central Park. Die 65., wo sie sich mit Jon treffen sollte, war nur ein paar Blocks von ihrer Schule entfernt und sie hatte ausreichend Zeit.

Den ganzen Vormittag hatte sie es weitestgehend geschafft nicht an ihr „Lauf-Date“ zu denken. Donnertag war der Tag an dem sie die meisten Stunden unterrichtete und keine Freistunde hatte. Normalerweise verfluchte sie diesen sehr anstrengenden Tag. Heute war sie aber dankbar, da sie so einfach keine Zeit hatte zu sehr über alles nachzudenken.

Jetzt aber, wo das Zusammentreffen in Greifweite lag, wurde sie mit jedem Schritt nervöser. So sehr sie auch bemüht war sich zu beruhigen, das mulmige Gefühl in ihrem Bauch wollte einfach nicht mehr vergehen.

Als sie um die Ecke 65. und 5th Avenue bog konnte sie auf der gegenüberliegenden Straßenseite bereits Jon entdecken. Er trug dunkelblaue Shorts, ein graues T-Shirt, eine Kappe und eine Sonnenbrille. Seine „Tarnung“ schien zu funktionieren, denn die vorbeigehenden Passanten würdigten ihn keines Blickes.

Laura überquerte die Straße als er sie offensichtlich entdeckte. Er winkte ihr zu und lächelte sie an. „Hey sweetheart, ready for a run?“, begrüßte er sie mit einem Grinsen. „Hey, I`m ready if you are“, entgegnete sie ihm.

Mittlerweile standen sie sich gegenüber und Laura wollte ihm gerade ihre Hand entgegenstecken -  sie hatte nahezu den gesamten gestrigen Abend überlegt “wie” sie ihn begrüßen sollte - als Jon ihr diese Entscheidung abnahm und ihr einen Kuss auf die Wange drückte.

Schweigend liefen sie die nächsten Minuten in den Park und dann weiter in Richtung Norden. Laura war erstaunt wie schnell sich wieder an seine Gegenwart gewöhnte und wie wohl sie sich neben ihm fühlte.

„So tell me, how was school today?“, nahm Jon das Gespräch wieder auf. “Well, I survived! No, to tell you the truth Thursdays are always hard but everything is fine at school. What have you been up to? Rehearsals going fine?”

“Yeah, we`re having a good time playing acoustic. I came up with some new ideas and so far I like what they sounded. There`s gonna be lots of violins and cellos but I shouldn’t tell you everything now. I don`t want to spoil the surprise.” “Now I`m really curious about the show. Thanks for inviting me, Jon.”

“It`s my pleasure, sweetheart. With whom are you going, anyway?” “Well that`s a funny story”, begann Laura Jon die Geschichte über Paul zu erzählen. Jon hörte gespannt zu und lachte auch einige Male aber Laura hätte schwören können, dass Jon nicht hundertprozentig mit der Wahl ihrer Begleitung einverstanden war.

Die beiden liefen ruhig nebeneinander weiter. Sie hatten schnell ein für beide angenehmes Tempo gefunden und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Mittlerweile waren sie beim großen See angekommen und Jon machte den Vorschlag noch eine Runde um den See zu machen. Danach würden sie sich auf den Rückweg machen.

„You are in pretty good shape, sweetheart. Do you work out a lot?” “Thanks, I try to go running and thought about joining a gym but I`m not sure if I like doing sports indoor.” “I can understand that. When we are on tour I always work out in gyms because I don`t want to get recognized”, erklärte er.

“I can`t even imagine being in the spotlight all the time.” “Well, it`s not all the time, you know. Back in Jersey and here in New York it`s not that bad. People are used to seeing me around so I don`t get bothered too often.”

Die beiden liefen weiter um den See und unterhielten sich. Jon stellte jede Menge Fragen und war ein interessierter Zuhörer. Laura wiederrum genoss seine Gegenwart und blühte richtig auf.

I could listen to her all day. She`s really beautiful when she smiles.

Auf dem Rückweg zur 65. Straße überlegte Laura, ob sie noch vorschlagen sollte gemeinsam etwas trinken zu gehen. Sie konnte oder vielmehr wollte ihn noch nicht gehen lassen. Sein graues T-Shirt war inzwischen verschwitz und klebte an seiner Brust. Laura konnte sich einen weiteren Blick in seine Richtung einfach nicht verkneifen.

Er schaut selbst verschwitzt einfach noch zum Anbeißen aus.

„Enjoying the view?“, meinte Jon, der ihren Blick beobachtet hatte, mit einem Grinsen im Gesicht. Laura stieg, wieder einmal, die Röte ins Gesicht. Wenigsten konnte sie diesmal behaupten, dass das Laufen der Grund dafür war.

Als ob dir das irgendjemand glauben würde.

Laura überlegte krampfhaft aber es wollte ihr beim besten Willen keine schlagfertige Antwort einfallen. Jon hingegen genoss es sichtlich, dass Laura sich ertappt fühlte und fragte weiter: „Cat got your tongue?“

„Very funny, smartass and I always thought that you`re a nice guy”, entgegnete sie ihm lachend. “I`ll try to behave, sweetheart. How about if I buy you a drink and a snack?”

“Sounds good to me but where do you wanna go all sticky and sweaty?” “I like you all sweaty”, erwiderte Jon mit einem schelmischen Grinsen. „But I get the point, you do have clean clothes at you school, right?” Als Laura nickte erklärte Jon weiter “My old apartment is five minutes from the park. I used to stay there when we were still living in Jersey and I had stuff to do in the city. You could get your stuff and take a shower there.”

Laura überlegte einen Moment und stimmte dann zu. Was war schon dabei? Sie würde nur mit einem verschwitzen und verdammt gut aussehenden Jon Bon Jovi in dessen Zweitwohnung gehen. Sie müsste verrückt sein dieses Angebot auszuschlagen.