Story

Laura und Jon, ein modernes Märchen in New York?
Welche Hindernisse werden sich den beiden in die Wege stellen? Ich hoffe ihr begleitet mich auf einer spannenden Reise und teilt mir eure Gedanken mit.

Dienstag, 2. April 2013

Kapitel 21



Als Laura wenige Minuten später wieder zu Paul zurückkehrte war dieser gerade in ein angeregtes Gespräch mit Richie vertieft. Zu den beiden Männern hatten sich mittlerweile noch David und ein weiterer blonder Mann gesellt. 

„Hey, Laura, I was kinda worried, everything ok, girl?“, unterbrach Paul sofort sein Gespräch und wandte sich Laura zu. 

„Just a little headache, but I`m gonna be okay. Seems like you are having fun?” “Best night ever, let me introduce you to David and Bob.”

Die beiden Männer schüttelten ihr die Hand. David ließ es sich nicht nehmen und drückte Laura sofort einen Schmatz auf die Wange. „Sambora, write that down. You were absolutely right, she sure as hell is stunning.“

Während Laura Mühe hatte sich nicht an ihrem Wasser zu verschlucken grinste Richie nun von einem Ohr zum anderen.
„Told you!”

Die beiden waren definitive ihr Geld wert. Mit lustigen Geschichten brachten sie Laura immer wieder zum Lachen. Auch Bob, der wie es sich herausstellt ein alter Jugendfreund von David war, passte perfekt in die Runde. 

Immer wieder drehte sich Laura um und versuchte möglichst unauffällig nach Jon Ausschau zu halten. Er stand bei einer Gruppe von Leuten auf der anderen Seite des Raumes und unterhielt sich. Einmal trafen sich ihre Blicke kurz und Jon schaute sie entschuldigend an. 

Laura erzählte gerade über ihren Job als Lehrerin als ihr IPhone in ihrer Hosentasche vibrierte. Es war zu auffällig jetzt auf ihr Telefon zu schauen um dann Minuten später zu verschwinden. Sie musste sich etwas einfallen lassen.
Wie um alles in der Welt kann ich Paul davon abhalten mich nach Hause zu begleiten. 

Laura blickte auf die Uhr und drehte sich dann noch einmal um. Von Jon fehlte jede Spur. Offensichtlich war er bereits auf dem Weg zum Hinterausgang. 

„Ok boys, I hate to tell you this but I`m calling it a night. I`m pretty beat and my head is giving me trouble. I had a wonderful evening though.”

Während Richie, David und Bob versuchten sie noch zum Bleiben zu überreden schlug Paul, ganz der Gentlemen, gleich vor sie nach Hause zu bringen. 

Laura lehnte ab und erklärte ihrem Kollegen, dass das absolut nicht nötig war. Wie sie aber befürchtet hatte ließ sich Paul nicht so schnell abschütteln. Erst als sie ihm mehrmals versicherte, dass sie sich einfach ein Taxi nehmen würde und keinesfalls wollte, dass er wegen ihrer Kopfschmerzen auf die Party verzichten müsste, willigte er ein sie alleine gehen zu lassen. 

Endlich konnte sie sich von allen verabschieden. Die Jungs umarmten sie alle und selbst als sie sich bereits auf den Weg gemacht hatte rief ihr Richie noch ein „see you soon, beautiful!“ nach. 

Laura hob die Hand zum Zeichen, dass sie Richie gehört hatte. Ohne sich aber noch einmal umzudrehen bannte sie sich den Weg durch den Club in Richtung Hinterausgang. 

Vorbei an den restrooms  und dem „OFFICE“ hatte sie den zweiten Ausgang schnell gefunden. Angenehm kühle Luft strömte ihr entgegen als sie sie Tür aufstieß. Jon wartet bereits neben einem schwarzen Auto. Ansonsten konnte sie keine Menschenseele auf dem Hinterhof entdecken.

Jon kam lächelnd auf sie zu und gab ihr einen Kuss.
„Let´s get out of here, baby.“ 

Laura nickte und die beiden nahmen auf dem Rücksitz der Limousine Platz. Jon nahm Lauras Hand und drückte sie sanft.

Langsam setzte sich das Auto in Bewegung. Während Laura keine Sekunde darüber nachgedacht hatte, wo sie die Nacht verbringen würden, hatte Jon scheinbar schon Pläne geschmiedet. 

„I thought we could first stop at your place before we head to my apartment in the city. I hope that`s okay with you. I kinda guessed you would want to grab some stuff.”
“Yeah, some fresh clothes won`t be a mistake.”
“Clothes, who needs clothes? I was hoping to keep you naked.”
“Smartass!”
“A men can dream, can`t he?”

Nachdem um diese Zeit selbst in New York etwas weniger Verkehr war hatten sie bereits kurze Zeit später Lauras Apartment erreicht. Laura packte in Windeseile frische Klamotten sowie die notwendigsten Toilettenartikel in eine Tasche. 

Beim Verlassen der Wohnung fiel ihr Blick noch auf ihre Laufschuhe und sie beschloss auch diese, sowie ihre Laufklamotten mitzubringen.  
Keine fünf Minuten später saßen sie bereits wieder im Auto auf dem Weg zu Jons Apartment. 

„Wow, that was quick“, schien auch Jon von ihren Einpackkünsten sehr angetan zu sein.
„Since you plan on keeping me naked anyway I didn`t have to bother about clothes, right?”
“I really like were this is going.”

Als die beiden endlich in Jons Apartment ankamen war es bereits weit nach Mitternacht. Jon nahm Laura die Tasche ab und stellte sie sofort auf einen Stuhl im Schlafzimmer ab. 

Laura wartete inzwischen im Wohnzimmer auf ihn und genoss abermals die tolle Aussicht. Selbst in der Nacht war der Blick grandios. 

Erst als sie Jon hinter sich spürte drehte sie sich um und blickte direkt in seine Augen. In seinen Händen hielt er zwei Gläser Wein, wovon er eines nun Laura gab.

„To a beautiful lady and a wonderful night, baby. Thanks for being here with me.”
“I`ll drink to that.”

Vorsichtig nahm sie einen Schluck Wein. Er schmeckte angenehm kühl und überraschend fruchtig, so dass Laura gleich noch einen, diesmal größeren Schluck, nahm.

Jon hatte sie die ganze Zeit lächelnd beobachtet  und stellte nun zufrieden fest, dass ihr der Wein wohl schmeckte.
„You like?“ fragte er trotzdem nach.
„Yeah, it`s fruity and smells like raspberries but I`ll bet it doesn`t taste as good as you.”

Ohne auf seine Antwort zu warten nahm Laura die beiden Weingläser, stellte sie auf den Couchtisch und küsste Jon. Ganz im Gegensatz zu ihren Küssen im Club war dieser Kuss langsam und gefühlvoll. 

Im Club waren sie hungrig übereinander hergefallen, jetzt hatten sie alle Zeit der Welt. Beide fühlten sofort wieder die Vertrautheit zwischen ihnen. Nun ging es nicht mehr um die schnelle körperliche Befriedigung, jetzt ging es darum sich voll und ganz auf den anderen einzulassen. 

Jon löste seine Lippen von ihren nur um kurz darauf an ihren Ohrläppchen zu saugen und ihren Hals mit feuchten Küssen zu bedecken. Laura ließ genussvoll ihren Hals nach hinten fallen und schloss ihre Augen. 

„Open your eyes, baby“, raunte Jon leise in ihr Ohr. Langsam öffnete Laura die Augen wieder und ihre Blicke trafen sich.
„Let me make sweet love to you, Laura.” 

So sehr sie es normalerweise genoss, wenn er sie Baby nannte, in diesem Augenblick fühlte es sich einfach richtiger an, dass Jon sie bei ihrem Namen genannt hatte. 

Ohne ihm zu antworten, nahm sie ihn bei der Hand und führte ihn zum Schlafzimmer. Der Raum war dunkel und nur ein wenig durch den Schein der Lampe im Wohnzimmer erhellt. 

Ganz langsam zog Jon zuerst Laura und dann sich selbst aus. Er bedeckte ihren Körper mit Küssen während er seine Hände auf Wanderschaft gehen ließ. Genau an den Stellen, an denen Laura besonders empfindlich war, hielt er länger inne. Es schien als ob er besser mit ihrem Körper vertraut war als sie selbst.

Laura genoss jede einzelne seiner Berührungen, stöhnte auf wenn er einen besonderen Punkt erreichte und bewegte sich von ihm weg, wenn er sie durch seine sanften Hände kitzelte. 

Als er schließlich endlich in sie eindrang, hatte sie das Gefühl es nicht mehr aushalten zu können und bewegte ihre Hüften um ihm zu signalisieren, dass er sich schneller bewegen sollte. 

Jon aber schüttelte nur den Kopf und flüsterte leise „Good things happen to those who wait“.

Und er sollte Recht behalten, als sie schließlich ihren Höhepunkt erreichten war es als ob sich ihre Seelen vereint hätten. Jon suchte ihren Blick und gemeinsam ließen sie sich durch ihren Orgasmus wie von einer Wellte überrollen. 

Als sich ihr Atem wieder etwas beruhigt hatte, bemerkte Jon wie eine einzelne Träne über Lauras Wange rollte. Laura war von ihren Gefühlen überwältigt und versuchte verschämt wegzuschauen. Jon aber hielt ihr Gesicht mit beiden Armen fest und küsste ihre Träne weg.

„It´s okay, baby. I feel the same.“