Story

Laura und Jon, ein modernes Märchen in New York?
Welche Hindernisse werden sich den beiden in die Wege stellen? Ich hoffe ihr begleitet mich auf einer spannenden Reise und teilt mir eure Gedanken mit.

Samstag, 23. März 2013

Kapitel 20

Sofort zog sich ihr Bauch zusammen und sie spürte wie ihr Herz schneller schlug. Ohne einen Moment zu zögern ging sie zu den restrooms. Sie drehte das Wasser auf und ließ sich etwas davon über ihre Unterarme laufen. 

Seit Jon ihr die SMS geschickt hatte waren drei Minuten vergangen. 

Laura nahm sich ein cremefarbenes Handtuch von dem Stapel vor ihr und trocknete sich die Hände ab. 

Ein letzter Blick in den Spiegel und sie verließ die restrooms. Auf der zweiten Tür prangte ein Schild mit der Aufschrift OFFICE. Laura blickte sich um konnte aber niemand sehen und drückte die Türklinke. 

Der Raum war dunkel und ihre Augen brauchten einen Augenblick um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. 
Jon lehnte an dem Schreibtisch, der die Mitte des Raumes einnahm und lächelte sie an. 

„Hi baby, I couldn`t stand to share you with all these people.“
“Jon, I …. we …..”
“Shhh, come here. Let me show you what I wanted to do to you since I first saw you tonight.”

Mit langsamen Schritten kam er auf sie zu und nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie. Laura hatte gar keine Chance irgendetwas zu erwidern. Jon bedeckte ihr Gesicht mit Küssen, unterbrochen nur von „so damn beautiful“.

Jons Zunge strich sanft über ihre Lippen und seine Hände, die gerade noch ihr Gesicht gehalten hatten wanderten nun zu ihrem Po um sie noch ein bisschen näher an sich heran zu ziehen. 

Laura öffnete ihren Mund und spürte sofort seine Zunge. Jon schmeckte nach Wein und Jon. Eine sündige Mischung. Sie hatte das Gefühl in seinem Kuss zu versinken. Sanft und fordernd zugleich ließ Jon seine Zunge mit der ihren tanzen. 

„God, baby I need you so bad.”
“Jon …. we can`t ….not here.”
“I know, I can`t help myself.” 

Sie spürte seinen heißen Atem auf ihrem Hals während seine Hand ihren Po knetete. Laura stöhnte auf und hatte Mühe sich noch auf den Beinen zu halten. 
 
„Tell me you want me, baby. Don`t fight it.”
“You are a very bad man Mr. Bongiovi.”
“And you love every bit of it, don`t you.”
“I do, but damn Jon there are people outside, it`s too risky.”

Jon grinste sie an und sperrte die Tür ab.
„Problem solved.“

Wieder zog er sie zu sich und küsste sie leidenschaftlich. Selbst wenn sie gewollt hätte Laura konnte sich nicht mehr wehren.

Dieser Mann war unglaublich. Mit ein paar zugegebenermaßen sehr heißen Küssen und Worten hatte er sie so angeturnt, dass sie nun selbst die Initiative übernahm und ihre Hände über seinen harten Körper gleiten ließ.Durch seine Hose konnte sie seine Erregung spüren. Jon stöhnte auf als sie ihn berührte. 
 
„Laura, baby I know how that sounds but I need to fuck you. This won`t last long but I promise to make it up to you later.”

Von seinen Worten nur noch mehr angeturnt öffnete Laura Jons Jeans und nahm seinen Schwanz in ihre Hände. Langsam ließ sie ihre Hände über ihn gleiten. 

„Sweet Jesus, …. Fuck.“

Mit flinken Händen öffnete Jon ihre Jeans und zog sie mit samt ihrer Unterhose aus. Er nahm ihre Hand und zog sie zu dem Schreibtisch und Laura setzte sich darauf. 

Jons Hose lag mittlerweile ebenfalls auf dem Boden. Seine Hände schienen nun überall gleichzeitig zu sein. Sanft drückte er ihre Beine auseinander und strich mit seinen Händen über ihren Venushügel und ihre Clit. Lauras Atem kam nur mehr in Stößen. 

Im nächsten Augenblick spürte sie seine Finger in ihrer Pussy. Langsam, um sie noch mehr zu reizen ließ er zwei Finger ein und aus gleiten während sein Daumen kleine Kreise über ihren Kitzler machte. 

„Oh god, Jon please, stop teasing me.“
“What do you want, baby? Tell me.”
“Fuck me, Jon …. please.”

Mit ihrer Antwort sichtlich zufrieden griff Jon schnell nach seiner Hose, nahm ein Kondom heraus und stülpte es sich über. 

Wieder drückte er ihre Beine auseinander und mit einer Bewegung spürte sie ihn in sich. Seine Hände hielten ihre Hüften fest während Laura versuchte sich auf dem Tisch abzustützen. 

„God, you`re so wet and tight.”
“Harder, Jon, …. harder.”

Ohne zu zögern beschleunigte Jon seinen Rhythmus und schien nun wie in Trance zu sein.

„Fuck, this is so good. Are you there with me, baby?”
“Ah, Jon, I ….. touch me.”

Seine Finger fanden sofort ihre Clit und schon die erste Berührung reichte für Laura aus. 

„God, baby …. I can`t hold back anymore.”
“Jon, ahhh, …..”

Jons Lippen verschlossen ihren Mund als er sie erneut mit Küssen bedeckte.
Als sie ihre Augen aufmachte blickte sie Jon direkt an, gab ihr noch einen Kuss und meinte dann: „That was one hell of a party.“

Laura nickte, Worte waren noch nicht möglich.

„You`re ok, aren`t you?, fragte Jon sie sofort besorgt.
„Better than ok, I guess.“
“Thanks for sharing this with me.”

Wieder nickte Laura stumm.

“I think we`de better get back.”
“Baby, if you don`t have any plans I`d like to spend the night with you.”
Mit großen Augen schaute Laura Jon ungläubig an. Hatte sie sich gerade verhört?

„Are you sure? I mean don`t you have to go …. home?”
“My folks are out of town and I kinda hoped that you and me could spend some time together ….. if you want to.”
“I`d love to.”

Jon grinste sie erleichtert an und drückte ihr einen feuchten Kuss auf die Lippen. 

„Ok, than let`s sneak out here. I have a driver waiting for me at the back entrance.”

“What about Paul and Richie? I can`t leave without telling him.”
“Fuck, I forgot. Ok, you go and join them.  I have to talk to a few people anyway. I`ll text you when I`m done and we meet at the back entrance.”
“Sounds like a plan.”

Sonntag, 17. März 2013

Kapitel 19



Bereits wenige Minuten später waren sie an ihrem Ziel angekommen. Sie befanden sich offensichtlich im sehr geschmackvoll eingerichteten VIP-Teil des Clubs. In der Mitte befand sich eine Bar in dunklem Holz, dazu passende Stehtische gruppierten sich um die Bar, während der hintere Teil des Raumes mit gemütlichen petrolfarbigen Sofas und niedrigen Tischen ausgestattet war. Der ganze Raum war in einem warmen schokoladenbraun gestrichen und wirkte sowohl schick als auch gemütlich. 

Es waren bereits einige Leute da und Laura ertappte sich dabei wie sie nach Jon und der Band Ausschau hielt. 

„I`ll go and grab us a drink.” Und schon war Paul in Richtung Bar verschwunden. Paul hatte unentwegt geplappert während Laura versucht hatte ihm einigermaßen konzentriert zuzuhören. Sie konnte nur hoffen, dass ihr Kollege nicht bemerkt hatte, dass sie mit ihren Gedanken komplett abwesend war. 

Laura stellte sich an einen Stehtisch am Rande der Bar. Hier hatte sie das Gefühl den Raum gut überblicken zu können. Mit zwei Gläsern Weißwein in den Händen machte Paul sich gerade auf den Weg zu ihr als sie plötzlich Richie und David entdeckte. 

Auch Paul war nicht entgangen wer gerade den Raum betreten hatte. Er stellte die Weingläser vor Laura ab und sprudelte sofort aufgeregt los

„Oh my god, have you seen them? Do you think there is a chance we might actually talk to them?”
“I don`t know, I have never been to one of those parties, let´s just see what happens. Anyway, I`m in desperate need of a drink.”
“That problem can be solved, I guess.”

Der Wein war angenehm kühl und schmeckte hervorragend. Laura nahm einen weiteren großen Schluck und genoss das Kribbeln, das der Wein in ihren Beinen auslöste. 

Nichts desto trotz musste sie aufpassen nicht zu schnell zu trinken. Laura entschuldigte sich bei Paul und ging zur Bar um sich ein Glas Wasser zu holen.
Mit geübten Händen öffnete der Barkeeper eine Flasche Wasser, stellte sowohl das Wasser als auch ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas vor sie und schenkte ihr ein. Sie wollte gerade den ersten Schluck nehmen als sie eine Hand auf ihrem Rücken spürte. 

„Hey baby, did you enjoy the show?“ 

Laura drehte sich um und blickte in Jons strahlend blaue Augen. Ein herzerwärmendes Lächeln umspielte seine Lippen. Ohne auf ihre Antwort zu warten gab er ihr einen Kuss auf die Wange und nahm dann einen Schluck aus ihrem Wasserglas.

„The show was fantastic, thanks for inviting us.“ “I´m glad you enjoyed it, baby.” 

Laura wollte gerade antworten als Richie neben ihr auftauchte. Mit einem „Hey darling, I can`t believe it. Jon came in here a minute ago and here he is talking to the most beautiful lady” , begrüßte er Laura und gab dem Barkeeper mit einem Nicken zu verstehen, dass er auch ein Wasser wollte. 

„Rich, I´d like you to meet Laura. Laura, meet Richie Sambora, my right hand.”
“It´s a pleasure to meet you, Richie.”
“The pleasure is all mine, darling” erwiderte Richie, nahm ihre Hand und deutete einen Kuss an. 

Aus ihrem Augenwinkel konnte Laura sehen wie Jon seine Augen überdrehte und sie entschuldigend ansah. 

Die drei unterhielten sich angeregt als Laura plötzlich einfiel, dass der arme Paul nun wohl schon länger auf sie wartete. Schnell entschuldigte sie sich bei Jon und Richie und machte sich auf die Suche nach ihrem Kollegen. 

„Make sure you came back, I`d rather talk to you than being alone with Jon”, rief Richie ihr mit einem leidenden Unterton nach.

Laura nickte und schaute sich suchend nach Paul um. Gott sei Dank hatte sich ihr Kollege nicht von seinem Stehtisch wegbewegt, denn mittlerweile waren immer mehr Menschen in der Bar. 

„I`m so sorry it took me so long, Paul.“
“Oh my god, you talked to Jon and Richie, tell me everything”, wurde sie sofort von Paul unterbrochen. Laura konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Paul war einfach zu süß in seiner grenzenlosen Bewunderung für die Band.

„I can`t believe I`m in the same room“, schüttelte Paul ungläubig den Kopf.
„Ok, listen to me. Try to act normal since we`re going to join them for a drink.”

Paul blickte sie entsetzt an, hatte aber keine Zeit zu widersprechen, da Laura ihn bereits an seinem Ärmel schnappte und ihn in Richtung Bar zog. 

Laura stellt Jon und Richie vor und Paul schaffte es tatsächlich in ganzen Sätzen mit seinen Idolen zu sprechen. Er nützte die Gelegenheit und war schnell in ein Gespräch mit Richie vertieft. 

Richie beantwortete höflich alle Fragen versuchte aber immer wieder Laura und Jon in das Gespräch miteinzubeziehen. Jon hingegen war ganz froh darüber, dass er sich mehr oder weniger ungestört mit Laura unterhalten konnte.

God, she looks gorgeous in those tight jeans. 

Immer wieder schien Jon Laura wir zufällig zu berühren. Es waren kleine unauffällige Gesten, die wahrscheinlich niemandem auffielen. Trotzdem musste er vorsichtig sein, Richie schien ihn immer wieder genau zu beobachten. 

Jon war nicht entgangen, dass sein Gitarrist Laura mit glühenden Augen ansah und versuchte sie mit seinem „Sambora-Charm“ immer wieder zum Lachen zu bringen. 

Back off Rich, this is bringing you nowhere.

Laura hingegen schien gar nicht zu bemerken, was sich vor ihren Augen abspielte. Richie war in ihren Augen einfach ein Spaßvogel, der es genoss sie zum Lachen zu bringen. 

Jons Berührungen entgingen ihr natürlich nicht. Sie genoss jede einzelne von ihnen, die geheime Vertrautheit zwischen ihnen fühlte sich bittersüß an. Wie gerne hätte sie einfach seine Hand genommen und festgehalten. Stattdessen musste sie sich damit zufrieden geben, dass Jon wie zufällig über ihren Handrücken strich, ihre Finger kurz umfasst und sie dann wieder losließ.
Ihre Gefühle schienen Achterbahn zu fahren. 

Sie war mehr als nur glücklich ihn einfach nur zu sehen. Aber je länger sie neben ihm stand, seine Blicke auf sich spürte umso mehr wollte sie alleine mit ihm sein. 

Sie beschloss sich kurz zu entschuldigen zu den restrooms zu gehen und ihre Gedanken zu sortieren. 

Ok, beruhige dich wieder. Jetzt ist nicht der Moment um großen Gefühlen nachzuhängen. Genieße die Party. Sei froh, dass du überhaupt hier bist. 

Ein Vibrieren in ihrer Handtasche riss sie aus den Gedanken. Laura nahm ihr IPhone aus der Tasche und warf einen Blick auf das Display.
Als sie die SMS las, konnte sie sich ein Lächeln nicht verkneifen. 

22:35 Need to see you alone. Second door after the restrooms. 5 min.

Freitag, 8. März 2013

Kapitel 18


Enge blaue Jeans, ein schwarzes Top mit Wasserfallausschnitt und hochhackige Ankle Boots, für dieses Outfit hatte sich Laura nach langem Überlegen entschieden. Mit ihrer Wahl einigermaßen zufrieden stand sie gerade im Bad und sprühte etwas Parfum auf ihren Hals.

Die Zeit war wie im Fluge vergangen und in wenigen Minuten würde Paul sie abholen. Laura hatte es nicht geschafft ihn davon zu überzeugen, dass das vollkommen unnötig war und sie sich genauso gut in Manhattan hätten treffen können. 

Auf die Minute pünktlich stand ein total aufgeregter Paul vor ihrer Tür. Er begrüßte Laura überschwänglich mit einem Küsschen auf die Wange und machte ihr – ganz der Gentleman – sofort ein Kompliment über ihr Aussehen.

Oh mein Gott! Wie werde ich diesen Abend bloß überstehen? Statt mich zu beruhigen, macht mich Paul nur noch nervöser.

Gemeinsam machten sich die beiden auf den Weg in Richtung U-Bahn. Da das Konzert erst in über zwei Stunden beginnen würde beschlossen sie vorher noch einen kleinen Happen essen zu gehen.

Paul kannte einen netten gemütlichen Italiener ganz in der Nähe des Clubs, in dem die Band auftreten sollte. Sie beschlossen sich eine Pizza zu teilen. Der Laden wirkte nett allerdings fühlte sich Laura in der Umgebung von lauter Pärchen, die offensichtlich gerade ein Date hatten, doch ein wenig unwohl. Paul schien dies jedoch nicht zu bemerken. Er quatschte nahezu ohne eine einzige Pause.

Laura versuchte aufmerksam zuzuhören ertappte sich aber immer wieder dabei dass sie zwar höflich lächelte und nickte in Wahrheit aber keine Ahnung hatte wovon der gute Paul eigentlich sprach.

Ohne ihre Einwände auch nur zu hören, übernahm Paul schließlich die Rechnung und sie gingen die zwei Blöcke bis zum Konzert. Lauras Anspannung stieg immer weiter.

Wieso bist du eigentlich nervös? Es ist ein Konzert, du hast ihn schon auf der Bühne gesehen. Kein Grund die Nerven wegzuschmeißen.

Jon hatte Laura gesagt, dass er die Tickets bei der Kasse hinterlegen würde. Vor der Kasse standen einige Leute, es dauerte aber nur Minuten und Laura war bereits an der Reihe. Sie sagte ihren Namen und bekam im Handumdrehen einen Umschlag in die Hand gedrückt.

Laura ging zur Seite um ein Pärchen zum Schalter zu lassen und öffnete den Umschlag. Zwei Tickets und eine gefaltetes Blatt Papier kamen zum Vorschein. Schnell drückte sie Paul die Tickets in die Hand und konzentrierte sich nun auf das weiße Blatt.

Enjoy the show, baby and don`t touch Paul ;-)
I hope to see after the show. XX J.

“Oh my God, Laura these tickets are awesome”, riss Paul sie aus ihren Gedanken. “We are in the second row, I have never been this close!” “Well I guess then we should consider ourselves lucky.”

Paul grinste von einem Ohr zum anderen. Laura lächelte ihn an, hackte sich bei ihm unter und zog ihren Begleiter zum Eingang. Sie konnte es nun kaum mehr erwarten hinein zu gehen.

Ihre Plätze waren großartig, Paul hatte sich nicht umsonst gefreut. Direkt vor ihnen war, zum Greifen nahe, die Bühne. Vor der ersten Reihe hatten sich bereits einige Kameraleute und Fotografen positioniert, die Sicht jedoch war umwerfend.

Aus den Lautsprechern ertönte Aerosmith, im Publikum war ganz klar die Anspannung zu bemerken. Es konnte nicht mehr lange dauern.

Kurze Zeit später verstummte die Musik und das Licht ging aus. Die Musiker betraten die Bühne. Das Publikum klatschte, hinter ihr hörte sie ein paar Fans „Jon, Jon“ rufen.

Ganz in schwarz gekleidet kam er auf die Bühne und stellte sich vor das Mikrophon. Ein simples „Welcome, this is unplugged“ und die Musik setzte ein. Vier oder fünf Geigenspieler begannen das Intro von Prayer zu spielen.

Jon setzte ein und die Fans kreischten abermals. Gleich darauf aber wurde es ruhig und jeder schien die Musik zu genießen. Die Geiger, Jon und natürlich auch die anderen Bandmitglieder legten eine perfekte Performance hin. Prayer klang ungewöhnlich, anders aber trotzdem toll.

Die Atmosphäre war natürlich ganz anders als bei den großen Konzerten in den Stadien, die Laura bis jetzt erlebt hatte. Dieser Auftritt war intimer und definitiv etwas ganz besonderes.

Jon schien jeden Moment zu genießen. Sie spielten einige Lieder langsamer und immer wieder schloss er die Augen und es wirkte als ob er gar nicht bemerken würde, dass er vor Publikum spielte.

Die Fans waren begeistert und auch Laura und Paul wurden von der guten Stimmung im Saal mitgerissen. Paul strahlte sowieso von einem Ohr zum anderen und auch Laura entspannte sich langsam und konnte nun das Konzert so richtig genießen. Sie sang begeistert mit und lauschte gespannt als Jon einen neuen Song spielte.  

Immer wieder sah er direkt in ihre Richtung und lächelte sie an. Jedes Mal begannen daraufhin zwei Frauen hinter Laura wie irre zu kreischen und Jon wandte grinsend seinen Blick wieder ab.

Die Zeit verging wie im Fluge und viel zu schnell war das Konzert wieder vorüber. Die Band hatte nach drei Zugaben die Bühne verlassen und die Saalbeleuchtung ging wieder an. Die ersten Fans machten sich bereits wieder auf den Weg in Richtung Ausgang. Laura wollte gerade etwas zu Paul sagen als sie von der Security angesprochen wurde.

„Miss, my name is Ben, I`d like to bring you and your friend to the party. Please follow me.”

Paul starrte sie mit offenem Mund an. Laura behielt diesmal die Fassung und meinte nur „Seems we`re more than lucky today. “ Mit einem vollkommen verdatterten Paul im Schlepptau folgte sie Ben. Sie konnte es kaum mehr erwarten Jon zu sehen.