Sie hob ebenfalls ihr Glas
und lächelte zurück. In diesem Moment erhob er sich und machte sich auf den Weg
in ihre Richtung. Gerade als er schon fast direkt neben ihr stand begann ihr
IPhone zu läuten. Er blieb stehen und Laura hatte keine andere Möglichkeit als
schnell abzuheben.
„Hey Anna, danke für
deinen Rückruf, nein …., ja alles ok mittlerweile, weißt du was, ich meld mich
später noch bei dir und erzähl dir alles. Ok, pass auf dich auf, machs gut
Süße“.
Laura legte auf und wage
es kaum sich umzudrehen. Hinter ihr stand, noch immer, abwartend der Typ mit
der Kappe.
„Mind if I join you for a
drink?“, fragte er und schaute sie dabei fragend an.
„He`s a good one, sweetheart“, meinte nun auch der Barkeeper.
„And if you ever want to get rid of him just say the word“, ergänzte er
grinsend.
“Larry, always on my side, huh?”, kam schnell seine “beleidigte”
Antwort.
“Well, since Larry seems to take care of me it seems to be safe to offer
you a seat”.
“Thank god!”, kam seine
lachende Antwort.
“I`m Jon, by the way.”
“Hi, Laura”, stellte sie
sich nun ebenfalls vor.
“So tell me why is a beautiful young lady hanging out alone in a bar on
a Friday night?”
“I couldn`t get into my
apartment, so I had to get help and now I`m waiting here”.
“Ok, well that’s bad for
you but good luck for me”, meinte er und schenkte ihr abermals ein
verschmitztes Lächeln.
Laura musste den Blick
abwenden, seine blauen Augen, gepaart mit diesem Lächeln waren einfach fast zu
viel des Guten.
Oh Gott, es sollte für
Männer verboten sein, so gut auszuschauen.
Irgendetwas an ihm kam
Laura bekannte vor, wo zum Teufel hatte sie dieses Lächeln schon gesehen?
Ok, Laura tief einatmen,
sag etwas, sonst denkt er noch du bist ein kompletter Idiot!
„What brings you here,
Jon?“, fiel ihr nun doch eine Frage ein.
„I had a meeting in Williamsburg and wanted to meet a friend here. Looks
like, he`s running late”.
“So, have you lost your key or did you forget it in your apartment?”
“Actually I have it with me but when I wanted to open the door it wasn`t
possible to turn the key,” erklärte sie ihm.
“Want me to try it?”.
“That`s so nice of you but I cant`t accept your offer.”
“Why not? Honestly, I never want to miss an opportunity
to rescue a lady”, erklärte Jon und schaffte es mit einem weiteren Lächeln
Laura ganz schön ins Schwitzen zu bringen.
Wie soll ich ihm bei
diesem Lächeln etwas ausschlagen? Ich kenne ihn doch überhaupt nicht.
„But I already called a
lockout service, they are going to send someone over,” versuchte sie ihn weiter
davon zu überzeugen, dass er ihr nicht zu helfen brauchte.
„That`s going to take forever but for now I`m glad to offer you my
company. I`m allowed to do that, right?”.
“Perfectly ok with me”.
“Well what does a guy want more?”
“Tell me, where are you from,
Laura?”.
“I`m from Austria, I grew up in a small village but then moved to
Vienna”, beantwortete sie seine Frage.
“Austria, wow nice place, unfortunately I haven`t seen much of it until
now”.
“You have been there?”, fragte sie ungläubig.
Ihren Erfahrungen zu Folge
wussten die meisten Amerikaner nicht genau wo Österreich lag. Viele
verwechselten Austria mit Australia und die wenigsten hatten ihren eigenen
Kontinent schon einmal verlassen.
„Yeah, several times but as I told you I never got the chance to
actually spend time there“.
“Well, you should go there one time, there are lots of things to see”.
“I must have missed a lot when all the girls over there are looking only
half as good as you do”, erwiderte er grinsend und brachte Laura wieder einmal
dazu ihre Gesichtsfarbe zu wechseln.
“What brings you to the States, Laura?”
“I applied to an exchange programme for teachers and now I`m working at
an elementary school in Manhattan”.
“Cool, must have been a big step to leave your home country “.
“Yeah, I had a pretty tough time at home and felt it was time for some
change”.
Jon hatte mittlerweile
sein Bier ausgetrunken und hob sein Glas um Larry zu zeigen, dass er noch ein
Getränk wollte.
„He`s behaving good, isn`t he?“, erkundigte sich Larry.
“The perfect gentlemen”.
Jon grinste sichtlich
stolz über dieses Kompliment.
„Jon,
men I don`t want to interrupt you but it`s getting crowded in here and people
might approach you. There`s always the
possibility to take the lady to one of the desks in the back of the bar”.
“Thanks for the warning Larry”.
“Laura, since it`s going to be more comfortable why don`t we take one of
the seats over there”.
Laura hatte das Gespräch
zwischen Larry und Jon gespannt verfolgt aber keinen weiteren Gedanken darüber
verschwendet.
Laura stand auf, nahm ihre
Handtasche und zuckte unmerklich zusammen als Jon ihr sanft seine Hand auf
ihren Rücken legte und sie sanft in die hintere Ecke des Lokals schob.
Sie nahmen den letzten
Tisch in der rechten Ecke wobei Jon Laura den Platz überließ auf dem sie den
ganzen Raum überblicken konnte. Er selbst wählte den Platz mit Blick in
Richtung Wand.
„Did you grew up in New
York?“, nahm Laura das Gespräch wieder auf.
“Nah, born and raised in
New Jersey, baby”, beantwortet er ihre Frage nicht ohne Stolz.
Sie schaute ihn an,
überlegte kurz, setzte zu einer Antwort an, hielt dann aber doch inne. Jon
konnte beinahe sehen wie sich in ihrem hübschen Kopf die Informationen
zusammenfügten. Zu oft hatte er diesen Vorgang schon beobachtet. Um ehrlich zu
sein hatte er spätestens mir Larrys Vorschlag den Platz zu wechseln damit
gerechnet, dass sie ihn erkennen würde.
„Jon, I`m uhm a little
embarrassed that I didn`t recognize you right away, I`m sorry”.
“Don`t be, there is honestly no need to be. I kind of enjoyed it that
you didn`t hop on that train right away”.
“You are welcome”,
entgegnete sie ihm freundlich.
„When was your friend supposed to arrive?“.
“He should have been here for a while but since I`m enjoying my time
talking to you I don`t mind at all”, beantwortete er ihre Frage und lächelte
sie wieder mit diesem umwerfenden Strahlen an. Laura konnte nicht
anders als ihn ebenfalls anzulächeln.
Kein Wunder, dass Frauen
zwischen 15 und 65 auf ihn abfahren.
Sie setzen ihre
Unterhaltung fort wobei Jon wirklich erleichtert war, dass Laura auch jetzt wo
sie wusste wer er war, sich vollkommen normal mit ihm unterhielt. Oft genug
hatte er erleben müssen, dass Menschen von seiner Berühmtheit geblendet wurden
und sich daraufhin komplett unnatürlich verhielten.
Thank god, it`s not like that with here. I couldn`t
bring myself talk to another starstruck chick who wants to impress me.
Laura hatte sich nach
einer kurzen Schocksekunde schnell wieder erholt und sie setzen ihre
Unterhaltung fort.
Die Zeit verging wie im Fluge,
als Laura das nächste Mal auf die Uhr schaute waren bereits eineinhalb Stunden
vergangen.
„Oh my god, shit, I
didn`t know that it is already that late!“, rief Laura besorgt als sie auf ihre
Uhr geblickt hatte. “They haven’t called and I told you it was going to take
them forever to come back to you,” versuchte Jon sie zu beruhigen. “Anyway I
should go back!” “It´s already quite late and I´m not letting you wait there
alone. My Mum raised a gentleman so please let me walk you to your apartment. I
could try to open the door “.
Langsam gingen Laura die Ausreden aus. Jon schaute sie mit
einem Blick der besage, dass er „nein“ als Antwort nicht gelten lassen würde,
an und Laura willigte schließlich ein. Mit einer Handbewegung signalisierten
sie Larry die Rechnung zu bringen.
Schön, dass es hier so schnell weitergeht.
AntwortenLöschenDer neue Teil ist wieder super gelungen.
... auf Laura könnte man echt neidisch werden ...
Lg Ilona
Danke!! Ich bin auch neidisch auf sie ..... ;-)
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