Story

Laura und Jon, ein modernes Märchen in New York?
Welche Hindernisse werden sich den beiden in die Wege stellen? Ich hoffe ihr begleitet mich auf einer spannenden Reise und teilt mir eure Gedanken mit.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Kapitel 14



Sie mussten eingeschlafen sein, denn als Laura später aufwachte war es draußen bereits dunkel. Die Lichter der Stadt boten einen großartigen Anblick. Fast so schön, wie der schlafende Mann neben ihr. Er hatte seinen Arm um sie gelegt und hielt sie fest. Sein Gesicht wirkte vollkommen entspannt.

Laura gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Einerseits war sie gerade die glücklichste Frau auf Gottes weiter Welt, andererseits aber wusste sie, dass die innige Zweisamkeit mit Jon ein Ablaufdatum hatte und sie beide schon bald wieder ihre eigenen Leben führen würden. Allein der Gedanke daran trieb Laura fast die Tränen in die Augen.

Ok, einatmen, ausatmen. Beruhige dich, genieße den Augenblick.

Es war ohnehin sinnlos sich weiter Gedanken und Sorgen zu machen, die Realität würde sie so oder so einholen. Warum also nicht im Hier und Jetzt leben und jeden Augenblick auskosten.

Zufrieden mit dieser „neuen“ Einstellung versuchte Laura sich aus Jons Armen zu befreien um ins Badezimmer zu gehen. Vorsichtig nahm sie seinen Arm und rückte weiter in Richtung Bettkante.

„Hey beautiful, where are you going?“, kam es da aber schon von Jon. Er blickte sie an, zog sie sofort wieder in seine Arme und noch bevor Laura die Chance hatte etwas zu antworten küsste er sie. Sofort spürte Laura wie sich ihr Unterleib wieder zusammenzog und sie konnte gar nicht anders als seinen Kuss zu erwidern.

„You aren`t sneaking out, are you?“ “Never, I just wanted to go to the bathroom. I didn`t mean to wake you up”, erklärte Laura. “I didn`t realize we fell asleep but I think that comes with working out, huh?”
Beiden war klar, dass er nicht nur von ihrem Workout im Park sprach. „I kinda feel really relaxed, like I haven`t in a long time, thanks for being here with me, baby.”

“Anytime, Jon”, flüsterte Laura nicht wissend was dieses einzelne Wort in der Zukunft noch bedeuten würde. „That`s exactly what I wanted to hear.“

What the hell are you talking? It`s not like you plan on coming here on a regular basis. You wanted her, you fucked her, now move on, asshole!

Laura wusste nicht was sie von dieser Aussage halten sollte beschloss aber sich, zumindest im Moment, darüber keine Gedanken zu machen. Sie kannte sich selbst lange genug um zu wissen, dass dies früher oder später ohnehin passieren würde. Stattdessen küsste sie ihn und genoss wie seine Zunge zuerst über ihre Lippen strich und dann ihren Mund erkundete.

„Baby, if you wanna go to the bathroom you have to do that now, `couse if we keep that up there`s no way I`m letting you go.” “Who says I`m not coming back?” “That you`d better do, woman”, meinte Jon und Laura nutzte die Gelegenheit und ging schnell ins Badezimmer.

Als sie Minuten später zurückkam war das Bett leer. Verwundert blickte sie sich um, schnappte sich schnell die Decke und wickelte sie sich um ihren Körper. Sie ging ins Wohnzimmer und sah, dass Jon auf der Terrasse stand, sein Handy ans Ohr gepresst.

Willkommen zurück in der Realität, Laura.

Ihre Blicke trafen sich als Jon gerade aufgelegt hatte und wieder zurück in den Raum kam. Er lächelte sie an aber irgendetwas in seinem Blick hatte sich verändert. Es schien als wäre er plötzlich weit weg.
„Sorry baby, I had to take that”, kam er auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. „It´s okay Jon, I need to go anyway, I`m sorry.“ “Wait, what the hell happened? Did I do something wrong? Talk to me, Laura”, schaute er sie nun verwundert an.

„I …you … Christ, Jon I know this is probably something you have done a lot but still this is new to me and I`m not sure If I can do that”, gab sie nun zu. “Laura, what are you talking about?”

“Jon, I`m not stupid, you are a good looking rockstar for whom it`s easy to screw women all over the world ….” “Baby, Laura, … stop it. Look at me, please, will you?”

“First of all, I don`t screw women all over the world. I did that back in the 80ies and that`s nothing I`m proud of, you know. Second, this is new to me two, I haven`t been with another woman since a very long time. To be honest with you, I don`t know what this is all about but I`m very attracted to you. I like being with you, Laura.”

Laura und Jon standen sich gegenüber und blickten sich an. Seine ehrlichen Worte hatten sie berührt. Die Distanz die sie vorhin in seinem Blick bemerkte war wie weggeblasen.

I`m very attracted to you. I like being with you.

Wer wollte das nicht hören. Sie wusste, dass sie sich auf gefährliches Terrain begab als sie ihm antwortete und so noch mehr von sich preisgab. „I`m scared, Jon. I feel overwhelmed but I also enjoy spending time with you.”

“Me to, baby! Come here, let me hold you.” Jon nahm sie in seine Arme und strich ihr sanft über den Rücken.
Für einige Minuten genossen beide diese Umarmung. Als Jon sie losließ und sie sich wieder anschauten wusste Laura, dass sie ihm vertrauen konnte.

„I kinda feel hungry, what if I order us pizza and some wine”, unterbrach er die Stille. “I`d love some pizza and I`ve nowhere to be.”

Jon wünschte, dass er von sich das gleiche sagen konnte. Nichts desto trotz nahm er sofort sein Handy und während Laura sich etwas zum Überziehen suchte hörte sie wie er Pizza und Wein bestellte.

3 Kommentare:

  1. Das ist echt keine einfache Situation in der die beiden Stecken, aber gegen seine Gefühle kann man eigentlich nichts machen. Mit wem hat Jon da wohl telefoniert und um was ging es in dem Gespräch? Sehr spannend!

    Lg Ilona

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  2. Wann geht es denn hier weiter? Bitte, bitte lass mich nicht zu lange warten!

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    1. Keine Sorge, ich werde heute noch ein Kapitel posten.
      Schön, dass dir meine Geschichte gefällt.

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