Bereits kurze Zeit später hatte Laura beinahe wieder
die angespannte Stimmung nach Jons Telefonat vergessen. Zu sehr hatte sie in
der Zwischenzeit seine Gegenwart genossen. Während Jon eine Flasche Wein
aufmachte hatte sie es sich auch der Couch bequem gemacht und genoss die atemberaubende
Aussicht auf New York.
Mit zwei Gläsern und einer Flasche Wein in den Händen
setzte sich Jon neben sie. „I`m
glad you stayed, baby. I don`t want this to be over jet.” „Me
neither.”
Mit dieser Antwort offensichtlich zufrieden nahm ihr
Jon das Weinglas wieder ab und zog sie ein Stück näher in seine Arme. Laura
spürte eine Vertrautheit, die sie selbst überraschte. Sie fühlte sich in seiner
Gegenwart sicher und geborgen.
Schnell entwickelte sich ein angeregtes Gespräch
zwischen den beiden. Jon erzählte von den Proben und Laura genoss es ihm
einfach zuzuhören. Gelegentlich unterbrach sie ihn mit einer Frage, meist aber
hörte sie zu. Bis jetzt hatte Jon nicht viel von sich erzählt. Er hatte sie
stets mit Fragen bombardiert und so das Gespräch immer auf Laura gelenkt.
„Anyway, I have the
feeling that I do all the talking. I`m sorry, it`s just when I start talking
about music it`s hard for me to stop. “
“Then don`t. I
could listen to you forever, Jon. You talk about it so passionately it`s …. You really love your job, don`t you?”
“Yeah, most of the time it doesn`t feel like work. Sure, there are though
things that come with being a musician in the public eye but so far I guess I
was pretty lucky.”
“The other day I
googled you and ….. I have to admit that I was kinda shocked that some so
called fans seem to know almost everything about you.” “You googled me, huh?”,
fragte Jon grinsend nach.
“Yeah I couldn`t
resist, you know I have been to a few shows and I guess I was kinda curious”,
gab Laura zu. “ “It`s ok baby, I would have done the same. So tell me, what did
you read about me?”
“I mostly read
about you being a musician and philanthropist but eventually I started reading
about your family …..”, Laura unterbrach und blickte Jon fragend an. “Ok, go
on.”
“People were
talking about really private stuff and there were tons of pictures. It seems
like they know everything, that`s freaking me out. How do you cope with that?”
“First of all and most important they don`t know the real me. I`m a very
private man and I try to keep my family out of the spotlight. Sometimes it
doesn`t work but that`s what is called the downside of being famous.”
“I simply got used
to it”, fuhr Jon nach einer kurzen Pause fort. Laura nahm einen
Schluck von ihrem Wein als Jon ihr das Glas aus der Hand nahm und sie zu sich
zog. Einen Moment später spürte sie bereits seinen Mund auf ihrem. Seine Lippen
drückten sich sanft auf ihre, der Kuss war liebevoll und fühlte sich vertraut
an.
Noch bevor der Kuss fordernder wurde klingelte es an
der Tür. Die Pizza wurde geliefert. Mit einem schnellen „Don`t move“ und einem
weiteren Kuss auf ihre Stirn erhob sich Jon und ging zur Tür.
Mit einem Riesenkarton duftender Pizza in der einen
Hand und Servietten in der anderen kam Jon nur einen Augenblick später wieder
zurück und setzte sich wieder neben Laura.
Die Pizza schmeckte fantastisch, Laura hatte erst beim
Anblick der himmlisch duftenden Pizza bemerkt, wie hungrig sie eigentlich war.
Die beiden aßen und unterhielten sich nun über weniger brisante Themen. Sie
genossen einfach die entspannte Atmosphäre, die zwischen ihnen herrschte.
Mittlerweile war es kurz nach halb zehn und Laura
hasste den Gedanken nach Hause fahren zu müssen. Nichts desto trotz war morgen
ein Schultag und ihr Heimweg dauerte um diese Uhrzeit mit der U-Bahn sicher um
einiges länger. Jon hatte ihren besorgten Blick auf die Uhr bemerkt schien ihre
Gedanken lesen zu können.
„At what hour do
you have to get up tomorrow?“ “Half past six, I have to be at school at eight.
Unfortunately I have an early meeting. I should get going.”
“What if I`m not
letting you go, baby? Stay with me.” “Jon, that`s not possible I have to go
home”, versuche sie ihm diese Idee auszureden. “Your clothes are fresh and I`m
sure we`ll find a new toothbrush somewhere.”
“This is not about
a toothbrush.” “You don`t wanna leave, baby, I know you don`t.” “Jon, stop it.
Think about it. You too have to go home, don`t you?”
Für einen kurzen Moment herrschte absolute Stille.
“You`re probably
right but baby, let me at least take you home.” “I`m a big girl Jon, I can go
home on my own.” “I know you are but it`s late and I don`t want you to be on
your own.”
“I`ll take a cab,
ok?” “Good
girl!”, war Jon nun sichtlich zufriedener.
Laura packte ihre Sachen zusammen und verschwand noch
einmal im Badezimmer. Sie ließ sich eiskaltes Wasser über die Unterarme fließen
und schaute in den Spiegel. Vor ein paar Stunden war ihr Leben noch einfach und
unbedeutend gewesen. Jetzt aber und dessen war sie sich sicher war nichts mehr
wie es war.
Danke für den neuen Teil!
AntwortenLöschenLaura scheint für Jon wirklich wichtig geworden zu sein, nicht nur ein einmaliges Abenteuer! Bin echt wahnsinnig gespannt, wie das mit den beiden weitergeht!
Lg
Ilona
Danke :-)
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